Offenheit

Wie wir dank Böhme und Benjamin festgestellt haben, das Atmen, wie man die Atmosphäre ein- und ausatmet, oder die Bewegung durch Gegenden und Räume, wie man sich irgendwo befindet, ist wichtiger Teil unseres Atmosphäre-Erlebnisses. Ebenso erklärt Tim Ingold die Offenheit, wie das rhythmische Atmen oder die Bewegung unser Leben bestimmt: „However, the dwelling, with the hearth at its centre, still pertains to the world of the open, as does the life that goes on within it. Just as the living body is sustained by the rhythmic movement of breathing in and out, so the dwelling is sustained by the continual coming and going of its inhabitants. (Tim Ingold: Earth, sky, wind and weather in: Being alive, Routledge 2011. S. 115-125., S.122.) Diese Offenheit besteht einerseits in dem ständigen Entstehen, Formen, Transformieren der Umwelt, die nämlich nicht konstant ist. Andererseits in dem sozialen Verhalten, in der Beziehung der Lebewesen zu einander und zu ihrer lebendigen, beweglichen Umwelt.

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