Ambiente

Laura U. Marks betont  in ihrer Auseinandersetzung mit dem Film (The Memory of Touch in: The Skin Of The Film, Duke University Press, 2000) die Bedeutung der Berührung, als unmittelbare, leibhaftige und mit dem Unbewussten verbundene Sinneserfahrung, um eine neue, feminine Filmästhetik beschreiben zu können. Sie erklärt Bergson zufolge, dass die mit einander im Zusammenhang stehenden Wahrnehmungs- und Erinnerungsprozessen nicht einfach subjektiv und mental, sondern auch sozial, kulturell, darüber hinaus körperlich sind.

ambiente

Still aus dem Film Chunking Express

Haptische Filmszenen verunsichern uns in unserer Beziehung zu dem Gesehenen, zu unserem hervorgerufenen Wissen über die Welt. Sie bewegen und desorientieren uns. Wir fühlen uns wie ein Reisender in einer unbekannten Stadt, wir lassen uns von den Bildern des Filmes überraschen. Sophia Coppola: Lost in Translation (2003), Andrej Tarkovsky: Stalker (1979), Wong Kar-Waj: Chungking Express (1994), Ingmar Bergman: Persona (1966)

Ambiente from Bunte Gespinste on Vimeo.

 

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