Sushi selbstgemacht

Selbstgemachtes Sushi schmeckt saftiger, aromatischer, frischer, als das gekaufte. Als meine japanische Freundin erfuhr, dass ich zu hause Sushi zubereite, lachte sie: Die Japaner würden Sushi nur bei festlichen Anlässen essen. Vielleicht wollte sie damit andeuten, dass Sushi mehr ist, als ein Gericht. Wenn man also auch die japanische Aura des Sushi hervorzaubern will, sollte man viel über sein Kultur wissen. Wenigstens lade man ja Gäste ein und zelebriere ein Fest, denke ich.

Ansonsten braucht man nicht viel: eine Sushi-Rolle, Sushi-Reis, Reisessig (bzw. Salz und Zucker, oder Sushi Seasoning), Sushi Nori-Blätter, und ein scharfes Messer. Außerdem braucht man dem ausgewählten Rezept sehr genau zu folgen. Das Reis muss man erst mehrmals mit Wasser abspülen. Nach dem Kochen wird das Reis mit Reisessig verfeinert und mit Salz und Zucker, eventuell mit Seasoning aromatisiert. Der kreativer Teil: das Reis geschickt auf dem Noriblatt verteilen und zum Beispiel Fisch oder Avocado in die Mitte geradlinig anrichten, mit fester Hand aufrollen. Ohne das Messer zu drücken, die Rolle vorsichtig aufschneiden. Empfehlenswert ist das Messer nach jedem Schnitt abzuwaschen, weil das Sushi-Reis sehr klebrig ist.

Zum Servieren kommen Sojasoße, Ingwer und Wasabi dazu.

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