Verdienen wir unseren Schicksal?

Neulich begegnet mich das Wort „verdienen“ immer wieder, im Sinne, dass Menschen eben das zugeteilt wird, was sie verdienen. Als ob die Schicksale gerecht ausgeteilt wären, oder die Menschen mit einander gerecht umgingen. Ich begehe diesen Fehler selbst, ich benutze ab und zu das Wort solcherweise. Daran muss ich ändern. Wenn ich nämlich mit Menschen so umgehen wollte, wie sie es (meiner Meinung nach) verdienen, dann musste ich die Menschen beurteilen. Obwohl, es reichte aus, die Situation zu beurteilen, in der ich bin, um richtig zu handeln. Ich erhalte etwas, und ich gebe dafür etwas? Es drückt aus, dass sich im Handeln ein Handel versteckt.

Wenn einige Menschen in meinem Leben mehr bedeuten, als die anderen, dann hat da eine Geben-Nehmen Logik nichts zu suchen. Die Menschen, von denen ich mehr erhielt, als ich geben konnte, sagten mir, ich bräuchte nicht dankbar sein, sondern etwas anderen Menschen geben, die mir dafür nicht danken können.

wassersport

Am Rhein in Januar 2018

 

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