Wasser und Räumlichkeit

Beim Rundgang der Kunstakademie befand sich in einem Künstlerraum ein schwarzes rechteckiges Bodenbecken mit spiegelnder Wasserfläche. Oben von der Galerie ergab sich eine schöne Perspektive, um das ruhige Spiegelbild des Sprossenfensters zu bewundern. Es war Aurel Dahlgrüns Installation, die dann mit dem Ehrenhofpreis ausgezeichnet wurde, als die beste Abschlussarbeit der Kunstakademie-Absolventen. Die Wahl kann ich vollkommen nachvollziehen, die Arbeit beeindruckte mich auch (Schutzengel, Rundgang). Allerdings wusste ich damals nicht, dass das Wasser aus der Raumfeuchtigkeit der Akademie entstand, die der Fotograf über 19 Wochen gesammelt hatte. Ich bin neugierig, wie diese Installation bei verschiedenen Lichtbedingungen, so bei grellem Sonnenschein, oder bei der Abenddämmerung oder bei der Finsternis eines Gewitters aussieht.

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Aurel Dahlgrün: „19 weeks of water“

 

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