Nur ein Dorf

Ich wohnte ein Paar Tage in einem schönen, kleinen Dorf. Oben, wo auch das Häuschen steht, in dem ich schon mehrmals Gast sein durfte, sind nur alte Bauernhäuser. In der Straße kräht der Hahn morgens Kikeriki, tagsüber schnattern die Gänse und schreien die Esel.

Nach unten zu der Wasserquelle gehend steht an der Ecke ein Quittenbaum, ein Kuriosum, das ich im Sommer immer bewundere. Kirschen-, Äpfel-, Nuss- und Mandelbäume sind gewöhnlich. Die Bewohner leben von dem Tourismus, betreiben Käserei, manche halten Tiere, manche sind Künstler. Sie halten sehr zusammen, sie lieben dieses Dorf.

Im Sommer geht es hier übrigens lebhafter um, jetzt im Frühling ist das Dorf ruhig. Das Häuschen braucht nicht einmal einen Schlüssel. Dir Türe bleiben auch in der Nacht, oder wenn das Häuschen leer steht, offen.

Das ist eine Weltanschauung.

mandelbaum.jpg

Mandelbaum Ostern

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s