Nicht narrativ, nonverbal

In den nächsten Beiträgen möchte ich ein kleines filmisches Programm präsentieren, welches ich 2015 aus Kurzfilmen und Videos zusammengestellt habe. Im Mittelpunkt des Programms stehen nonverbale, nicht klassische narrative Techniken, nicht lineare Narrativen, mit anderen Worten: das Reduzieren der Narration und des Verbalen, außerdem die Wiederholung, das Multiplizieren und die Transformation der Abschnitte. Weil diese Techniken Bilder und Szenen zirkulieren lassen und Musterhaftigkeit erzeugen, es scheint fast selbstverständlich zu sein, dass sich die aufgenommenen Szenen mit graphischen Modulationen noch weiter transformiert werden. Somit entsteht ein Wackeln zwischen Fiktionalität und Realität. Der visuellen Wiederholungstechnik entspricht die repetitive Musik. Insofern die klassische Narration fehlt, werden die Musik und die Graphik und auch die anderen Künste, wie Tanz, performativ Kunst als Thema bedeutsam.

tango.png

Still aus dem Kurzfilm Tango

1. Zbigniew Rybczyński: Tango (1980)

8.14 Minuten. Nicht narrative filmische Techniken erscheinen vorbildlich: Wiederholung der Abschnitten, Multiplizieren der Sequenzen, Gleichzeitigkeit und räumliche (Pseudo-) Koinzidenzen der Ereignissen.

2.. Cyriak: Cirrus (2013)

3.23 Minuten. Diesen Videoclip für Cirrus von Bonobo gestaltete der Graphiker Cyriak, der seine Inspiration von Zbigniew Rybczyński’s Film Tango verlieh.

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