Tango: In Bewegung

Zweiter Beitrag zum Thema der narrativen und verbalen Reduktion. Mein Ausgangspunkt war Zbigniew Rybczyński‘s Kurzfilm, Tango aus dem Jahr 1980 und ein Videoclip, den der Graphiker Cyriak für Bonobo zum Song Cirrus gestaltete (2013), zu dem er die Inspiration von dem Tango verlieh (hier).

Die Szenen wiederholen sich bei diesen Filmen repetitiv. Es entsteht eine unendliche Zirkulation der Ereignisse, die immer mehr neue Bilder und Geschichten, immer komplexere Konstellationen erzeugt, dann umgekehrt, nach einem Höhepunkt immer weniger. Wie Flut und Ebbe. Bei Cyriak‘s Video produzieren sich massenhaft Bildmaschinen.

sonett.png

Still aus dem Kurzfilm Sonnet 44.

Der Kurzfilm Tango weist auf das Thema „Perpetuum Mobile“ hin, denn die Bewegungssequenzen scheinen nie aufhören zu wollen.

3. Perpetuum mobile (Felipe Cardeñosa, 2007) 3.08 Minuten. Der Kurzfilm greift diese Metapher auf, um die Beziehung zwischen Realität und Fiktion beim Erzählen ironisch, enthüllend und sürrealistisch darzustellen.

4. Box (The Creator Project, Bot & Dolly, 2013) 5.14 Minuten. Die Künstler erzeugen durch visuelle Effekte neue Realitäten, somit können sie die filmischen Möglichkeiten weiterentwickeln. Faszinierend ist dabei die visuelle Reduktion auf diejenigen geometrischen Formen, die die Illusion der Räumlichkeit (3D) erschaffen.

5. Sonnet 44. (Thomas Freundlich, 2012) 1.48 Minuten. Verfilmung von Poesie durch Tanz und Bewegung. Nicht nur der menschliche Körper, auch die Umgebung drückt Bewegung, Gefühle, überhaupt, Shakespeare‘ Gedicht aus.

 

 

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