Religiöse Kunst, Blumen und Vögel sowie Landschaft

Eine erlesene Welt – Japanische Kunst aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen

Mit diesem Titel zeigt die Langen Foundation eine schöne Ausstellung zwischen 7. April und 25. August 2019. Wie bestimmt alle, die sie kennen, mag ich besonders schon die Architektur sowie die gebaute und natürliche Umgebung des Museumsgebäudes in der Nähe von Neuss. Er wurde außer der Stadt mitten in der Natur gebaut, sein einziger Nachbar ist das Museum Hombroich (Raketenstation Hombroich 1., Neuss).

Die Umgebung
Beim Eingang

Bei dieser Ausstellung gefiel mir die detailreiche Darstellung des alltäglichen Lebens in der japanischen Kunst, die minutiöse Schilderung von Menschen, Lebensumständen, Landschaften auf Kunstobjekten. Beim Betrachten der Zeichnungen reiste ich in historische Zeiten, träumte mich nach Japan. Da sah ich Frauen, Männer und Kinder in charakteristischen Kleidern, mit charakteristischen Frisuren unterwegs, sie gingen unter Bäumen irgendwohin, nicht weit entfernt sah ich Häuser, vielleicht gingen sie ins Theater oder nach Hause. Häuser und Landschaft waren so ungewöhnlich für meine Augen, sie erzählten mir Geschichten. In anderen Fällen hielt mich die Ästhetik der Darstellungen gefangen. Wolken ähnliche goldige Hintergründe, bunte Vögel und Blumen, besondere, lange oder breite Formate…

In der Sammlung befinden sich Rollbilder, buddhistische Skulpturen und kunsthandwerkliche Gegenstände, so sah ich hier andere Arten und Weisen der japanischen Kunst, als Holzschnittblätter. Letzte konnte ich nicht lange her in Köln bewundern: Hier schrieb ich darüber.

„Die Werke dieser Sammlungspräsentation sind drei Themenbereichen untergeordnet: Religiöse Kunst, Blumen und Vögel sowie Landschaft. Der Schwerpunkt liegt darin, die stilistische und formale Vielfalt innerhalb jeder dieser Kategorie aufzuzeigen. So werden beispielsweise die naturalistischen, detaillierten Darstellungen von Flora und Fauna der Kano-Schule den abstrahierten, stilisierten Kompositionen der Rinpa-Tradition gegenübergestellt.“ Internetseite der Langen Foundation.

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